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Lipizzaninchen

Coober Pedy

Coober Pedy, die pulsierende Weltstadt in Südaustralien, jawoll! Also gut, das mit dem pulsierend ist ein bisschen übertrieben, zumindest im klassischen Sinne: Das einzige, was hier pulsiert, ist die Hitze. Und die flimmert eher. Aber Weltstadt ist durchaus richtig und zwar zweifach! So viel Welt, nämlich rund 40 Nationalitäten, auf so wenig Einwohner, nämlich so etwa 3.000 Menschen, das schafft kaum eine andere Stadt! Hier bleiben einfach Idealisten, Enthusiasten und Träumer aus aller Herren Länder hängen. Die einen kommen gleich, um zu bleiben, die anderen schauen vorbei und bleiben auch: Opalsuchfieber scheint wirklich ansteckend zu sein! Coober Pedy ist außerdem auch noch die Welthauptstadt der Opale. Zumindest sagen das die Menschen dort, mit viel Stolz, aber auch mit viel Recht. Von diesem kleinen Ort kommen nämlich Dreiviertel aller weißen Opale, weltweit! Nicht schlecht, oder?

 

Der ziemlich interessante Name hat damit aber nur um die Ecke gedacht zu tun. Die Aborigines, die australischen Ureinwohner, nannten die Siedlung „kupa piti“, was übersetzt so viel heißt wie „das Loch des weißen Mannes“. Es war sicherlich auch ein ganz schön verwunderlicher Anblick: Weiße Menschen, die im Erdreich verschwanden und dann ganz staubig wieder auftauchten!

 

Die Opalsuche unter Tage, als Ein-Mann-Unternehmen betrieben, führte dazu, dass ihr in der näheren Umgebung am Besten nicht rückwärts oder schnell laufen solltet: Da es nämlich viele Männer und Frauen waren, die Löcher gegraben haben, wurden es immer mehr Erdfallen und nun wimmelt es einfach nur so von ihnen, überall in der Landschaft. Hinter jedem Hügel und unter jedem Busch könnte ein tiefes Erdloch sein, also aufpassen!

 

Grundsätzlich war das mit den Löchern und den Temperaturen unter der Oberfläche aber eine ganz feine Sache: Irgendwann grub einer der Miner sein Haus in einen Hügel und machte es sich in einer Wohnhöhle gemütlich. Es ist nämlich so, dass die Temperaturen unter Tage und damit unter der Erde stetig zwischen 20 und 25°C liegen, winters wie sommers! Mitten im Outback ist es im Sommer deutlich heißer, 45°C sind da auch durchaus möglich. Inzwischen findet ein Großteil des Lebens sogar unter Tage statt: Hotels, Cafés, Bars, Kirchen, Buchläden, Galerien und sogar ein Casino! Wenn ihr herausfindet, ob die Schule, der Friseur oder vielleicht das Krankenhaus auch in und unter der Erde untergebracht sind: Lasst es mich wissen!

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