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Lipizzaninchen

Opalmine Dubnik

So, jetzt aber: Festes Schuhwerk an und die Tauchmontur bereit halten! Wir gehen jetzt in den Berg, jawoll! Passt auf: Nahe dem kleinen Örtchen Červenica in der Ostslowakei gibt es ein altes Bergwerk, das schon immer einzigartig war und immer noch ist, nur jetzt halt anders als ganz am Anfang.

 

Es ist die Opalmine Dubník. Heute könnt ihr sie nicht nur zu Fuß erkunden, sondern auch unter Wasser, die Stollen hinauf und hinab schwimmen, über die über mehrere Stockwerke verlaufenden Verbindungsschächte die Etagen wechseln und von einer schillernden in die nächste, kupferrot erstrahlende Welt oder in eine wie durch Puderzucker überdeckte Stille regelrecht abtauchen. Klingt das nicht atemberaubend? Durch das kalte und kristallklare Grundwasser, mit dem sich die Schächte langsam gefüllt haben, wurden die Gerätschaften aus dem Bergwerksalltag konserviert: Abgesehen davon, dass ihr dort unter Wasser seid, könnt ihr alles betrachten, als wäre erst gestern der Betrieb eingestellt worden: Einsatzbereite Loren (Das sind die Transportwägen in den Minen.), Schienen, die sich durch die Stollen schlängeln und Handwerkszeug: Eine ganze Bergwerks-Unterwasserwelt! Da komme selbst ich als Lipizzaner ins Schwärmen, obwohl mir leider noch nie (Ich schwöre!) eine Tauchmontur gepasst hat. Und, naja, ehrlich: Vier Flossen an vier Hufen...

 

Dabei florierte mindestens fast 300 Jahre lang das Geschäft mit dem Edelopal, was auch kein Wunder war: Immerhin wurden in Dubník die ersten Edelopale weltweit gefördert. Sie waren wahrscheinlich sogar schon zu Zeiten der alten Römer bekannt, beliebt und sehr gefragt! Wenn auch der Abbau mit der ersten offiziellen Lizenz erst ab 1597 richtig belegt ist. Als dann Australien seine Opale entdeckte, wurde der Abbau schnell unwirtschaftlich: Die Opalmine wurde 1922 endgültig stillgelegt. Bis sie dann wieder als Bergwerksmuseum und Tauchkulisse hergerichtet wurde.

 

Und ganz viele Fledermäuse fühlen sich dort auch wohl und kommen jeden Winter wieder!

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