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Lipizzaninchen

Südafrika

Stellt euch vor: Ich, der Weltbürger Lipizzaninchen, in Südafrika! Meine schwäbischen Wurzeln und die der Südafrikaner müssen einfach irgendwo ein oder zwei Wurzellängen parallel verlaufen: Wir haben wirklich ein ähnliches Zeitmanagement, muss ich sagen! Bei uns Schwaben ist die wirklich präzise Zeitangabe „mittags“ so zu verstehen: Zwischen später Vormittag bis früher Vorabend. Klar. Die Südafrikaner sind da ähnlich und nur ein bisschen anders, passt auf: „Now“ ist Englisch und heißt auf Deutsch „Jetzt“. Auch im Schwäbischen, wohlgemerkt. Aber wenn ihr jetzt denkt: „Alles klar! Das ist wie bei uns!“, dann ist das eben nicht so! Wenn ein Südafrikaner „Now“ sagt, ist das ein echt dehnbarer Begriff. Ihr müsst genau aufpassen, wie das Thema drumherum ist, denn es könnten mehrere Stunden, Tage oder gar Wochen gemeint sein! „Just now“ ist ein bisschen kürzer, „now now“ noch weniger lang, aber nur bei „right now“ geht’s sofort an die Arbeit! Oder so. Ich sage ja: Sehr ähnlich! Hihi! Ob das für ganz Südafrika gilt? Was denkt ihr? Außerdem teilen die Südafrikaner auch ihre Zeit nach Orten auf: In Pretoria, der einen Hauptstadt des Landes, wird gearbeitet, in Kapstadt, der anderen Hauptstadt und einer großen Hafenstadt im Süden Südafrikas, wird gelebt. Sagen sie. Findet es heraus! Die dritte Hauptstadt ist übrigens Bloemfontein.

 

In Südafrika wird aber nicht nur Englisch gesprochen, das ist nur eine von vielen Sprachen. Es gibt noch Afrikaans, das ist ein bisschen wie Niederländisch und kommt auch von den niederländischen Einwanderern. Und dann natürlich noch die ebenso offiziellen Amtssprachen der afrikanischen Volksgruppen: Süd-Ndebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Sesotho, Setswana, Siswati, Tshivenda, Xitsonga. Alles klar, oder? Immerhin gibt’s für den täglichen Gebrauch zum Glück schon eine ganz passable Übersetzungsapp! Stellt euch vor, wie das vorher wohl ging: Ihr Menschen seid ja nicht so sprachbegabt wie wir Pferde und schon einmal gar nicht wie wir Lipizzaner! Zu diesen elf Amtssprachen gibt’s natürlich auch eine ganz schön multikulturelle Bevölkerung. Deswegen nennt sich Südafrika selbst auch die Regenbogennation. Und so sind die Strophen der Nationalhymne in die fünf am meisten gesprochenen Sprachen übersetzt worden: Das ist bestimmt ein Klang für alle Sinne, oder? Hui!

 

Übrigens hat das Land auch unglaublich viele Nationalsymbole, wie ich finde: Einen Baum (Yellowwood-Baum oder auch Breitblättrige Steineibe), eine Blume (Königsprotea), ein Säugetier (Springbock), einen Fisch (Galeonenbarsch), einen Vogel (Paradieskranich) und nicht zuletzt die bunte Flagge mit viel Symbolcharakter: Vereint in die gemeinsame Zukunft, jawoll! Welches Land kann da noch mithalten?

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