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Lipizzaninchen

Schmarrn

Wenn ihr jemanden sagen hört: „Ja, so ein Schmarrn!“, dann ist das meist nicht sehr positiv gemeint. Dabei ist der Schmarrn etwas wunderbar Gutes und ausgesprochen lecker, besonders der Kaiserschmarrn! Einmal, als der Kaiser Franz-Josef mit seiner Frau, der Kaiserin Elisabeth, auf der Jagd war und bei einem Almbauern Rast machte und sich Stärkung suchte, bekam er einen Schmarrn vorgesetzt: Einen etwas zu dick geratenen Eierpfannkuchen, goldbraun gebraten und in Stücke zerteilt. Naja, die Gäste waren etwas ganz Aufregendes für den Senner – so heißen die Almbauern auch – und der ließ sich kurzerhand etwas Besonderes einfallen: Er kreierte einfach den Kaiserschmarrn, indem er Milch in den Teig mischte und das Gericht mit Rosinen und einer Zuckerkruste verfeinerte. Ab da ein echter Kaiserschmarrn also! Aber: Es gibt noch zahlreiche weitere Anekdoten, wie der Kaiserschmarrn zu seinem Namen gekommen ist...

 

Ihr seht, Kaiser Franz-Josef war ebenso wie seine Lipizzaner eine echte Naschkatze! Sissi übrigens eher nicht: Sie achtete doch sehr auf ihre schlanke Linie und verpasste – meiner Meinung nach – immer das Beste! Ja, so ein Schmarrn aber auch! Oder findet ihr nicht?! Also, ich fresse gerne...

 

Wie dem auch sei: Friede, Freude, Eierkuchen! Jawoll! Die einfache Zubereitung und die recht leicht zu bekommenden Zutaten machten die Eiermehlspeise in verschiedensten Varianten weltweit zu einem echten Renner. Ihr kennt bestimmt viele Namen davon, Kaiserschmarrn ist nämlich nur einer: Angefangen mit den deutschlandweit vertretenen Pfannkuchen über die französischen, sehr dünnen Crêpes, die Palatschinken, aus Ungarn stammend und gefeiert in den alten Kronländern des österreichischen Kaisertums und später der Donaumonarchie – z. B. in Österreich, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Kroatien oder Slowenien. In den USA und Kanada bekannt und äußerst beliebt die Pancakes, serviert mit dem süßen Ahornsirup. Appam aus Indien, Plinsen aus der Lausitz, Hopper aus Srilanka. Pönnükaka heißt die Variante in Island und Blinys kommen aus Russland. Süß, salzig oder sauer werden die Speisen angeboten, am Stück, gestreift, zerteilt, gerollt, gefaltet oder offen. Ganz nach Belieben und Tradition!

 

Tja, da kann man nichts sagen: Wirklich weit herumgekommen, der gute! Schaut mal nach dem „Märchen vom dicken, fetten Pfannkuchen“, da wird euch klar, warum er überall zu finden ist!

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