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Lipizzaninchen

Kartoffeln

Wisst ihr, wofür Deutschland wirklich berühmt ist? Also, so richtig? Nein? Ich sag's euch: Kartoffeln! Da wärt ihr nicht darauf gekommen, oder? Aber es ist wirklich so: Überall, wo man hingeht und schaut, staunt man über eine immense Kartoffelvielfalt, jawoll! Selbst ich als alteingesessener, schwäbischer Lipizzaner!

 

Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Pommes frittes, Kroketten, Kartoffelkonfitüre (Ehrlich! Schmeckt ein bisschen wie Marzipan!), Reibekuchen, Chips oder gekocht, gegrillt, gebacken und gesalzen – immer so weiter. Das nimmt wirklich kein Ende, oder? Dazu verwenden könnt ihr natürlich Arber, Erd- oder Flezbirn, Grübling, Knullen, Krumbeern, Nudeln, Schucken, Pippern, Tüffel, Bodaggn oder Schrumpern. Huiiii! Kennt ihr diese Namen? Eigentlich heißt das alles nämlich nur „Kartoffel“, nur in Dialekten!

 

Übrigens könnt ihr alle eure Kartoffelgerichte auch in bunt und mit viel Farbe zaubern: Gelb, weiß, rot und violett sind wirklich kein Problem mit den vielen Kartoffelsorten: Das Rosa Tannenzäpfle, Hermanns Blaue, die Mecklenburger Schnecke, Rosemarie, das Bamberger Hörnchen oder auch der Reichskanzler (höchstpersönlich!) helfen dabei. Nur auf die Einsatzgebiete müsst ihr achten, denn ob mehlig oder festkochend, das macht einen wirklich Riesenunterschied! Nur grün sollten sie nicht (mehr) sein, das kann sogar gefährlich werden...

 

Das, bei dem ich wirklich mitreden und -helfen kann, ist der Kartoffelbrei. Klappt nämlich ganz prima: Wenn ich in der Küche unter meine zarten Hüfchen die ein oder andere Knolle lege, kann ich sie ganz prima zerstampfen! Mit viel Schmackes, aber wohltemperiertem Temperament und passend eingesetzter Kraft! Ich glaube, meine Wiener Kollegen wissen noch gar nicht, dass die Piaffe – so nennt man das nämlich ganz nobel – wirklich zu etwas nutze ist! Und ich hab's erfunden! Die Kartoffel-Piaffe fürs Püree, jawoll! Dafür kann ich bei den schwäbischen Schupfnudeln aber gar nicht Huf an- oder auflegen: Da braucht man nämlich eine Reibe dazu, um die Kartoffeln in ganz feine Späne zu raspeln. Ich kenne meine Grenzen, ehrlich!

 

Tatsächlich gibt es im Land der Teutonen neben den vielen historischen Persönlichkeiten auch noch einen richtig netten König: Sucht einmal nach dem Märchen vom Kartoffelkönig und, wenn ihr wollt, dann bastelt ihr euch selbst einen dicken, großen Kartoffelkönig aus der größten Knolle, die ihr finden könnt! 

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