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Lipizzaninchen

Kroatien

Kroatien

Die kleinste Stadt der Welt wurde von Riesen erbaut und ist kleiner als ein Fußballfeld. Hui, das glaubt ihr nicht und macht für euch überhaupt keinen Sinn? Wenn schon Riesen, dann bauen die doch auch riesige Städte, gell? Stimmt! Nur leider waren für Hum (so heißt die Stadt.) einfach keine Steine mehr übrig: Die nämlich waren schon alle in den großen Städten verbaut… So kann's gehen! Eine nette Sage, oder? Kleiner als ein Fußballfeld ist Hum aber tatsächlich! In der mittelalterlichen Ministadt wohnen seit Jahrhunderten rund 20 Einwohner. Es gibt zwei Sträßchen, zwei Kirchen, eine Galerie, eine Weinstube. In dieser wird der berühmte Biska gebrannt, ein Mistelschnaps, nach einem keltischen Rezept von vor über 2.000 Jahren!

 

Das Land mit der kleinsten Stadt der Welt findet ihr sofort, wenn ich euch nur seine Form beschreibe. Passt auf! Zuerst einmal die Form: Manche erkennen darin die Form eines Vanillekipferls. Und ich muss sagen: Das könnte mir auch gefallen! Hmmm! Aber wenn ich mich als Pferdchen im Allgemeinen und Lipizzaner im Speziellen vor meine Landkarte stelle und meinen Huf auf dieses Land setze, bedecke ich es ziemlich genau – bis auf ein paar Ecken, Kanten und Kurven! Nun gut, der Maßstab muss natürlich passen, sonst klappt das nicht. Dieses Land ist aber nicht hufförmig, sondern hufeisenförmig. Denn die Mitte von meinem Huf bedeckt Bosnien-Herzegowina, das von dem Land quasi eingerahmt wird. Also: Hufeisenförmig! Habt ihr es gefunden? Genau, es ist Kroatien!

 

Kroatien ist geographisch gesehen ziemlich genau in drei Teile aufgeteilt: Im Bogen liegen die Dinarischen Alpen. Hier gibt es viel Schnee, zumindest in den richtig hohen Lagen. Am unteren Hufeisenschenkel findet ihr das adriatische Meer mit seinem Hinterland. Am langen Küstenstreifen gibt es viele Strände und Buchten, Richtung Festland Seen- und zerklüftete Karstlandschaften. Im oberen Hufeisenarm wird das Land immer flacher und wird ab und an von einem Mittelgebirge durchzogen. Das ist die Pannonische Tiefebene.

 

Übrigens findet ihr in Kroatien immer noch die älteste slawische Schrift, die Glagoliza! Also gut, oft nur noch für Verzierungen, auf Tattoos und so. Aber bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie in einigen Ortschaften immer noch offiziell verwendet. Die Schrift ist aber auch genau auf die slawische Sprache zugeschnitten: In keiner anderen Sprache gab und gibt es so viele verschiedene Zischlaute und – ich sage euch – Konsonanten ohne Ende! Zwei griechische Mönche nahmen sich dem Problem an und entwickelten die Schrift: Das musste man ja irgendwie auch schreiben können! 

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