Ohne Gewürze schmecken die meisten Gerichte sehr fade. Aktivieren Sie bitte Javascript, um die Webseite zu genießen.

Lipizzaninchen

Paprika

Paprika

Feurio! Feurio! Paprika hat's in sich, heiß und scharf! Ich sage euch, das war was, als Kolumbus sie 1492 aus Südamerika mit nach Europa brachte. In ihrer Heimat wurde die Urpflanze schon tausende Jahre vor Christi Geburt angebaut: Paprika würzte mit ihrer Schärfe die Speisen der heimischen Völker und hatte den Nebeneffekt, den Bakterien das Leben schwer zu machen!

 

Als dann die Paprika Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa kam und durch den stark betriebenen Welthandel von Afrika über die Arabischen Länder bis nach Indien und Japan gelangte, war ihr Siegeszug in den verschiedensten regionalen Küchen nicht mehr aufzuhalten. Paprika wurde gehegt und gepflegt. Während der Besetzung Ungarns durch die Osmanen war es den Ungarn sogar bei Todesstrafe verboten, eigene Paprika anzubauen!

 

Einige Jahrhunderte nach Abzug der Türken legten die Ungarn aber mächtig los in Sachen Paprika: Die Gebrüder Pálffy entwickelten eine Maschine, die die Teile der Paprika schnell und sauber trennen konnten: Samen und Frucht konnten gesondert behandelt und mit einander gezielt vermengt werden. Der Clou: Die Schärfe kommt fast ausschließlich aus den Samen und der Samenscheidewand. Mischt man gezielt die Bestandteile, kann man die Schärfe des Paprikapulvers beeinflussen! Ungarn wurde zum Erfinder der verschiedenen Paprikagewürze!

 

Durch Zucht hatten die Ungarn aber auch mildere Formen entwickelt...

Schnelle Ländersuche
Facebook
Downloads