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Lipizzaninchen

Espresso

Espresso

„Einen Kaffee, bitte!“ Ehrlich, dieser Satz hat mich in Italien knapp aus den Hufen gehauen! Denn was hab ich bekommen, was glaubt, ihr? Jawoll, einen Espresso! In Italien ist es nämlich so, dass der Espresso inzwischen in der Kaffeekultur zum Standard geworden ist und man (auch Pferd, wie wir jetzt wissen!) bei der Bestellung von Kaffee eben einen Espresso vor die Nase gesetzt bekommt. Geschrieben wird der übrigens ein bisschen anders, nämlich Caffè.

 

Unseren gewohnten Filterkaffee könnt ihr übrigens mit „Einen Caffè Americano, bitte!“ ordern: Wen wundert's, scheinbar bestellen den nämlich nur Touristen… Ob unser Kaffeegeschmack den Italienern einfach zu öde ist? Hmm…

 

Wichtig für euch ist aber zu wissen: Jede Kaffeespezialität in Italien hat als Grundlage einen Espresso, sprich Caffè. Und der Grundsatz jedes Espressos ist: Die Konzentration! Jawoll! Es hilft allerdings nichts, die Kaffeebohnen oder das Pulver hochkonzentriert anzuschauen. Ich hab es versucht! Man braucht eine spezielle Maschine, die viel Druck aufbaut, wenig Zeit und Wasser benötigt, dafür aber auf jeden Fall ganz fein gemahlene Kaffeebohnen, die dazu ziemlich dunkel geröstet wurden. Heraus kommt ein dickerer Kaffeetrunk mit starkem Geschmack und leicht sämiger Beschaffenheit: Man denkt, man kann die Körnchen fast noch mit der Zunge spüren!

 

Der Espresso wurde 1900 in Mailand erfunden, die erste richtige Maschine in Neapel und von dort eroberte das heiße und wach machende Getränk die ganze Welt im Sturm. Zuerst wurde es nur in Bars getrunken, als Espresso, dem „ausdrücklich Bestellten“.

 

Was haltet ihr davon? Sollte man vielleicht unseren Filterkaffee in Italien als „Espresso“ bezeichnen? Immerhin muss man ja nun ihn ausdrücklich bestellen! Aber das würde ganz schöne Verwirrung stiften, oder? Uiuiui... 

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