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Lipizzaninchen

Rumänien

Rumänien

Rumänien hat unglaubliche Naturlandschaften zu bieten: Unberührte Wildnis, Begegnungen mit Bären, Wölfen oder Luchsen – freiwillig und unfreiwillig –, Artenreichtum am Donaudelta, faszinierende Küstenlandschaften am Schwarzen Meer, die Karstlandschaft mit ihren vielen Höhlen im Kreischgebiet (Ihr müsst euch hier nicht die Ohren zuhalten oder ständig kreischen, nein, ehrlich! Die Kreisch ist ein Fluss!) oder einfach die Karpaten, das Gebirge, das Rumänien wie eine Schlange in S-Form durchzieht. Und immer wieder könnt ihr die traditionelle Landwirtschaft der Rumänen bewundern, die ihr Land mit altem Gerät und nach alter Überlieferung methodisch bearbeiten. Es ist nicht ungewöhnlich, auf den Straßen noch Pferdefuhrwerken zu begegnen. Wenn sie mit Heu beladen sind, fragt, ob ihr hoch obenauf mitfahren dürft! Würde ich auch mal gerne, aber wenn, dann bin ich immer nur vorne: Keine gute Aussicht, sag ich euch...

 

Wusstet ihr übrigens, dass ein Landsmann von mir – nein, nicht ein Lipizzaner, ein Schwabe! – erster König vom neu gegründeten Königreich Rumänien war? König Carol I hieß eigentlich Karl Eitel Friedrich Zephyrinus Ludwig von Hohenzollern-Sigmaringen. Fast ein Zungenbrecher, oder? Ich sag einfach Karl. Karl war in Sigmaringen geboren und wurde mit nicht ganz 30 Jahren 1866 von Schwaben nach Rumänien bestellt. Ein ganz schöner Tapetenwechsel, was? Und seine neue Aufgabe hatte es in sich: Er sollte die Fürstentümer Rumäniens regieren. Tat er auch, mit Bravour (Wir Schwaben können eben alles, nur nicht Hochdeutsch, hab ich mir mal sagen lassen...)! Als dann ein paar Jahre später Rumänien vom Osmanischen Reich unabhängig wurde, wurde Karl 1881 erster König Rumäniens! Ein bisschen Heimatgefühl holte sich Karl in sein neues Zuhause: Er ließ Schloss Peles bauen, das schon wirklich an seine Heimatburg Hohenzollern erinnert. Vergleicht mal die Bilder!

 

Es gibt aber noch viele, viele andere Perlen, von Menschenhand geschaffen, in Rumänien zu erkunden, da könnt ihr eigentlich hingehen, wohin ihr wollt: Ob in die großen Städte, die in den verschiedensten Baustilen errichtet wurden und weiter gewachsen sind, von Österreich-Ungarn, den Osmanen oder den Siebenbürger Sachsen beeinflusst, oder in die ländlichen Gegenden, wo ihr altes Handwerk noch im alltäglichen Leben bewundern könnt, als ob die Zeit dort stehen geblieben wäre! Ein bisschen ein Land der Gegensätze, aber einfach unglaublich!

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