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Lipizzaninchen

Dracula

„Graf Dracula! Graf Dracula!“ Hört ihr auch die schaurige Stimme leise durch die kalte Vollmondnacht wispern? Huaaahh! Ich schon!


Der Vater aller Vampire lebte (oder lebt er etwa heute immer noch?!) einst auf einem großen, düsteren, aus Steinen errichteten Schloss in den Ostkarpaten im Norden Rumäniens, nahe dem Tihuta- oder Bargau-Pass. Er konnte sich in eine Fledermaus verwandeln, aber auch die Gestalt jedes Wesens annehmen, das er sein wollte. Über die Wölfe war er Herr und Gebieter. Wie eine Eidechse konnte er steile Wände hoch und kopfüber hinunterklettern und enge Spalten waren kein Problem: Er „floss“ einfach hinein und auf der anderen Seite wieder hinaus. Nur eines brauchte er unbedingt, um in ein Haus zu gelangen: Er musste eingeladen werden! Dann konnte er ein- und ausgehen, wie es ihm beliebte. Huaaahh! Ladet also niemals fremde Menschen zu euch nach Hause ein, es könnte Graf Dracula sein!

 

Bram Stoker, ein irischer Schriftsteller, hatte den Vampir Graf Dracula im 19. Jahrhundert lebendig werden lassen. Den Woiwoden Vlad III. Draculea gab es aber wirklich.

 

Dieser Woiwode (das ist ein slawischer Herrschertitel) Vlad III. war das Vorbild für Bram Stokers Roman, müsst ihr wissen. Er lebte lange, lange vor unserer und auch vor Bram Stokers Zeit, nämlich im 15. Jahrhundert. Vlad III. regierte sein Fürstentum Walachei mit eiserner Hand und ging gegen seine Feinde wirklich unerbittlich vor. Er war gefürchtet und berüchtigt für seine Hinrichtungen, die damals in ganz Europa üblich waren: Er war Vlad Tepes, Vlad der Pfähler!

 

Kein Wunder also, dass er als dunkle Romanfigur ausgewählt wurde.

 

Nur Zähne zum Blutsaugen wuchsen ihm übrigens aber keine...

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