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Lipizzaninchen

Linde

Die Linde, Sloweniens heiliger Landesbaum! Ihr findet sie überall, an jedem Dorfplatz und bei jeder Kirche, Schatten und Frieden spendend auf Friedhöfen. Ratsversammlungen, große und kleine Dorffeste, gemütliches Beisammensein an schönen Abenden, das alles fand und findet noch immer dort statt, wo die Linden stehen: Dort ist das pulsierende Leben!

 

Auf Slowenisch heißt die Linde übrigens „Lipa“. Und die kleine Linde, wenn sie also noch nicht zu einem großen, starken Baum herangewachsen ist, heißt „Lipica“. Ihr erkennt den Zusammenhang! Das Gestüt Lipizza, wo meine allerersten Vorfahren herkommen, wurde nach dem nahen Dörflein Lipizza benannt, das vor allem aus einer gemütlichen Dorfschenke bestand, vor der eine kleine Linde gepflanzt war. Ob man nun sagen kann, dass wir edlen Lipizzaner nach einer Dorfkneipe getauft wurden?! Kurios und witzig wäre das allemal!

 

 

Wenn ihr einen Lindenbaum seht, dann könntet ihr auch vor einem lebenden Denkmal stehen: Nach erfolgreichen Schlachten, für Volkshelden, Dichter und Poeten oder zu wichtigen Ereignissen der Geschichte Sloweniens wurden Linden gepflanzt. Für uns Lipizzaner übrigens auch: Wenn die jungen Hengste zur Reise nach Wien zur Ausbildung aufbrachen, wurden im Gestüt für jeden Hengst drei Linden-
bäume gesetzt. Die so entstandene Allee könnt ihr heute noch bewundern! Knapp 50 km weiter, bei Logatec, wurde zu Napoleons Zeiten eine fast 2 km lange Allee mit 290 Linden und Winterlinden angelegt! Ein Erlebnis, sie zu durchqueren, das sage ich euch!

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